Schwitzen im Schlaf: Ursachen und was im Bett hilft
Schwitzen im Schlaf: welche Rolle Raumtemperatur, Bettdecke und Bettwäsche spielen, was du ändern kannst und wann du es abklären lassen solltest.

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev
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Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung. Hast du anhaltende Rücken-, Nacken- oder Schlafbeschwerden, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wer nachts schwitzt, liegt oft schlicht zu warm: Das Schlafzimmer ist überheizt, die Bettdecke zu dick oder Bettwäsche und Schlafanzug lassen keine Feuchtigkeit durch. Das lässt sich meist leicht ändern. Kommt das Schwitzen trotz kühlem Bett regelmäßig vor, gehört es in ärztliche Hände.
Die häufigsten Ursachen im Schlafzimmer
- Zu warmes Zimmer: Viele empfinden 16 bis 19 °C als angenehm zum Schlafen. Mehr dazu unter Schlafzimmer-Temperatur.
- Zu warme Bettdecke: Eine Winterdecke im Herbst oder eine Ganzjahresdecke im Hochsommer führt schnell zu Hitzestau.
- Kunstfasern ohne Feuchtigkeitsaufnahme: Mikrofaser in Bettwäsche oder Schlafanzug nimmt weniger Feuchtigkeit auf als Baumwolle.
- Matratze oder Topper aus Visco: Viscoschaum reagiert auf Wärme und liegt eng am Körper an. Manche empfinden das als warm.
- Abendgewohnheiten: Alkohol, schweres Essen oder Sport kurz vor dem Schlafen heizen den Körper zusätzlich auf.
Was im Bett hilft
Die richtige Decke: Wer schnell schwitzt, braucht eine leichtere Wärmeklasse. Für den Sommer eignet sich eine dünne Decke wie die Siebenschläfer Sommerdecke*, die bei 95 °C waschbar ist. Für das ganze Jahr ist eine 4-Jahreszeiten-Decke praktisch, deren Teile sich getrennt nutzen lassen, etwa die PARADIES Prima Varietta*. Mehr zu Wärmeklassen in der Kaufberatung Bettdecken.
Bettwäsche aus Baumwolle: Renforcé und Satin aus Baumwolle nehmen Feuchtigkeit auf. Satin fühlt sich zudem kühl an, etwa die Bierbaum Mako-Satin*. Welche Webart für dich passt, erklärt die Kaufberatung Bettwäsche.
Schutz für die Matratze: Ein waschbarer Matratzenschoner fängt Schweiß ab, bevor er in die Matratze zieht. Ohne Folie bleibt er atmungsaktiver, wasserdichte Schoner mit Membran schützen bei viel Feuchtigkeit besser.
Häufiger wechseln: Wer schwitzt, wechselt Bettwäsche wöchentlich, siehe Wie oft Bettwäsche wechseln.
Was du sonst tun kannst
- Vor dem Schlafen stoßlüften und tagsüber verdunkeln, wenn die Sonne aufs Schlafzimmer scheint.
- Einen leichten Schlafanzug aus Baumwolle tragen oder auf den Schlafanzug verzichten.
- Lauwarm statt heiß duschen.
- Alkohol und schweres Essen in den Stunden vor dem Schlafen meiden.
Konkrete Tipps für Sommernächte stehen unter Schlafen bei Hitze.
Wann du es abklären lassen solltest
Schwitzen kann auch andere Ursachen haben, etwa Infekte, hormonelle Veränderungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wenn du regelmäßig durchgeschwitzt aufwachst, obwohl Zimmer und Decke kühl sind, oder wenn Fieber, Gewichtsverlust oder starke Müdigkeit dazukommen.
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Häufige Fragen
Ist Schwitzen in der Nacht normal?
Der Körper gibt nachts Feuchtigkeit ab, das ist normal. Wer regelmäßig nass aufwacht und das Bett ist nicht zu warm, sollte das ärztlich abklären lassen.
Welche Bettdecke hilft gegen Schwitzen?
Eine Decke mit niedrigerer Wärmeklasse, im Sommer eine Sommerdecke. Füllungen aus Daune, Wolle oder Tencel nehmen Feuchtigkeit gut auf. Faserdecken sind waschbar, was bei viel Schweiß praktisch ist.
Hilft Satin-Bettwäsche gegen Schwitzen?
Satin fühlt sich kühler an als Biber oder Jersey. Baumwolle nimmt außerdem Feuchtigkeit auf. Gegen eine zu warme Decke oder ein überheiztes Zimmer hilft aber auch Satin nicht.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.