Schlafkompass LogoSchlafkompass

Schlafzimmer-Temperatur: wie warm es nachts sein sollte

Schlafzimmer-Temperatur: welche Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit zum Schlafen passen, wie du richtig lüftest und welche Bettdecke dazu passt.

Schlafzimmer mit Balkontüren und Vorhängen
Foto: StuBaileyPhoto / Pixabay

Aktualisiert am 25. Oktober 2026 · von Adlan Khatsuev

Werbung: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich entstehen keine Mehrkosten. Mehr dazu

Für das Schlafzimmer werden häufig 16 bis 18 °C empfohlen. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass Raum und Bettdecke zusammenpassen: In einem kühlen Raum brauchst du eine wärmere Decke, in einem warmen eine leichtere. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 % liegen.

Temperatur und Bettdecke

Der Körper senkt zum Einschlafen seine Temperatur leicht ab. Ein kühler Raum unterstützt das, unter einer passenden Decke bleibt es trotzdem gemütlich. Wird es unter der Decke zu warm, wachst du eher auf und schwitzt.

Raumtemperatur Passende Decke
unter 16 °C warme Decke, hohe Wärmeklasse
16 bis 18 °C Ganzjahresdecke, mittlere Wärme
18 bis 22 °C leichte Decke oder leichte Ganzjahresdecke
über 22 °C, Sommer Sommerdecke oder nur Bezug

Eine 4-Jahreszeiten-Decke wie die PARADIES Prima Varietta* besteht aus zwei Decken, die du einzeln oder zusammengeknöpft nutzt. Hersteller von Daunendecken nennen teils die Raumtemperatur, für die eine Decke gedacht ist. Was die Wärmeklassen bedeuten, steht in der Kaufberatung Bettdecke kaufen.

Richtig lüften

  • Morgens: Fenster für 5 bis 10 Minuten weit öffnen, Decke zurückschlagen. So entweicht die Feuchtigkeit der Nacht aus Raum und Bett.
  • Abends: vor dem Schlafengehen noch einmal stoßlüften.
  • Kippfenster: Im Winter kühlen dauerhaft gekippte Fenster die Wand um das Fenster aus, ohne viel Luft auszutauschen. Stoßlüften ist besser.
  • Im Sommer: nachts und früh am Morgen lüften, tagsüber Fenster und Vorhänge schließen.

Luftfeuchtigkeit

Zwischen 40 und 60 % gelten als angenehm. Ist die Luft zu trocken, kratzt sie im Hals. Ist sie zu feucht, fühlen sich Hausstaubmilben wohl und an kalten Wänden kann Schimmel entstehen. Ein Hygrometer zeigt dir den Wert. Liegt er morgens regelmäßig deutlich über 60 %, lüfte öfter und stell das Bett nicht direkt an eine kalte Außenwand.

Matratze und Wärme

Auch die Matratze beeinflusst, wie warm du liegst. Kaltschaum und vor allem Visco halten Wärme, ein Taschenfederkern ist luftiger. Wer nachts schwitzt, findet die Unterschiede unter Kaltschaum oder Federkern. Ein Bezug mit Klimafaser oder Lyocell hilft zusätzlich. Wie du Bettdecken frisch hältst, steht unter Bettdecke waschen. Daunendecken findest du im Shop unter Daunendecken.

Tipps für heiße Nächte stehen unter Schlafen bei Hitze. Ist das Schlafzimmer im Winter sehr kalt, wärmt ein Wärmeunterbett das Bett vor.

Passende Kaufberatung

Häufige Fragen

Ist 20 Grad im Schlafzimmer zu warm?

Für viele ja, aber nicht für alle. Häufig empfohlen werden 16 bis 18 °C. Wer leicht friert, schläft auch bei 19 oder 20 °C gut, sollte dann aber eine leichtere Decke nehmen. Entscheidend ist, dass du unter der Decke weder frierst noch schwitzt.

Darf das Schlafzimmer kälter als 16 Grad sein?

Kühle Luft stört viele nicht, solange die Decke warm genug ist. Kühlen die Wände aber stark aus, steigt das Risiko, dass sich Feuchtigkeit niederschlägt und Schimmel entsteht. Die Heizung ganz abzudrehen ist deshalb im Winter keine gute Idee.

Hilft ein Ventilator im Sommer beim Schlafen?

Ein Ventilator kühlt die Luft nicht, er bewegt sie. Der Luftzug auf der Haut fühlt sich kühler an. Richte ihn nicht direkt auf den Kopf, viele bekommen davon einen verspannten Nacken.

Weitere Beiträge

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.